Barock und Web 2.0
post-to-mma, web2.0No Comments »Ich bekenne: ich finde den Begriff Web 2.0 gut.
Es gibt keine exakte Definition davon, seid Tim O’Reillys Original-Artikel hat sich der Begriff gewandelt und erweitert (z.B. um AJAX zu integrieren). Das stört mich alles nicht.
Für mich ist Web 2.0 eine Epochen-Bezeichnung wie “Barock”. Die Leute die mitten drin stecken können noch keine klaren Definition dafür abgeben, aber wir wissen schon: ja, da passiert etwas wichtiges, das es wert ist einen Namen zu haben. Web 2.0 betrifft (wie “Barock”) verschiedene Bereiche: die wirtschaftliche Seite des Web (siehe Tim O’Reillys Buiness Models) und die Art wie die Leute kommunizieren und zusammenarbeiten, aber auch das Design (siehe Web 2.0 Logo Parodien oder den Logo Creator) oder Film (the machine is ..). Mal sehen, vielleicht wird’s noch einen Web 2.0 Musikstil.
Darüber zu streiten ob’s Web 2.0 überhaupt gibt find ich nicht fruchtbar; darüber zu diskutieren was es genau bedeutet, wo die Grenzen sind, wohin es im schlimmsten und im besten Fall führen kann – das kann sehr fruchtbar sein.
Oder sehr unterhaltsam, so wie im Vortrag von Bruce Sterling (Science Fiction Autor, Posterboy des Wired Magazine, Blogger und Meister des bösen, treffenden Wortes (von meiner erste OSCON). Auf der “Emerging Technologies Conference 2006″ hielt er einen Vortrag – eigentlich über das “Internet of Things”. Aber nebenbei mischt er die Diskussion um den Begriff “Web 2.0″ auf.
Ausschnitt – Bruce Sterling über Alen Lius Kritik am Begriff Web 2.0.
Gesamter Vortrag auf IT Conversations.





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